Bakuchiol im Trend: Warum der Wirkstoff so gut zu empfindlicher Haut passt
Stress, Umweltbelastung, genetische Veranlagung und allerlei synthetische Stoffe: Die Haut als heimliches größtes Organ des Menschen muss eine ganze Menge abkönnen. Speziell bei Menschen mit empfindlicher Haut funktioniert das in der Praxis häufig aber längst nicht ideal, während viele Kosmetika zugleich zu aggressiv auf der Haut agieren. Alternativen gibt es aber dennoch.
Moderne und pflanzliche Wirkstoffe als Alternative
Bakuchiol ist, zumindest in der Kosmetik, noch gar kein so alter Wirkstoff. Die Babchi-Pflanze, aus der der Stoff gewonnen wird, ist es hingegen schon. In der Welt der Kosmetik wird der pflanzliche Wirkstoff zu den Anti-Aging-Präparaten gezählt, er soll also die Alterungserscheinungen der Haut verlangsamen und vielleicht sogar in einem realistischen Maß umkehren. Generell gilt Bakuchiol als sehr gut verträglich, weshalb darauf basierende Seren und Cremes sogar für Menschen mit empfindlicher, sensibler und/oder zu Rötungen und Reizungen neigender Haut in Frage kommen.
Idealerweise beschränkt sich das Hautpflege-Ritual aber eben nicht nur auf die eigentliche Hautpflege, denn die beginnt schon im Körper beziehungsweise Organismus. Stress kann ebenso zu Unreinheiten führen wie beispielsweise Nikotin zu einer fahlen oder stumpfen Haut, auch Alkohol ist für die Haut eine echte Belastung. Während sich an der Umweltverschmutzung praktisch nur wenig ändern lässt, ist eine weitere Stellschraube die Ernährung. Denn in vielen Lebensmitteln, vor allem Obst und Gemüse, stecken zahlreiche wertvolle Spurenelemente, Mineral- und Mikrostoffe, die beispielsweise den Stoff- und Zellwechsel ankurbeln können.
Geeignete Pflege für empfindliche Haut
Irritierte und empfindliche Haut benötigt eine möglichst sanfte Pflegeroutine. Das bedeutet in der Praxis: Am besten ohne aggressive Inhaltsstoffe, besonders starke Peelings oder synthetische Duftstoffe. Letztere leisten auf der Haut sowieso gar nichts, denn im praktischen Sinne sollte es gar keine große Rolle spielen, wie eine Creme riecht - eine möglichst effektive Wirkung auf der Haut soll sie entfalten.
Ein Bakuchiol Serum lässt sich in die eigene Hautpflege-Routine relativ einfach integrieren. Der Wirkstoff kommt für empfindliche, trockene und reife Haut in Frage, für Einsteiger und Einsteigerinnen ist er ebenso geeignet. Als Serum formuliert, zieht das schnell in die Haut ein, zum Einsatz kommt es mindestens einmal täglich, nach einer ersten Eingewöhnungsphase mitunter auch am Morgen und am Abend. Wichtig dabei: Seren werden natürlich immer erst nach der vorherigen gründlichen Reinigung aufgetragen. Zudem wird immer von dünnflüssigen hin zu dickflüssigen Produkten geschichtet - ein Serum wird also vor der eigenen Lieblingscreme genutzt.
Was kann Bakuchiol auf der Haut leisten?
Dem Wirkstoff werden einige positive Effekte in der klassischen Haut- ebenso wie speziell der Anti-Aging-Pflege nachgesagt. So soll Bakuchiol beispielsweise Pigmentflecken ausblassen, die sich typischerweise ab ungefähr dem mittleren Alter einstellen. Mitunter noch früher, wenn die Haut nicht zuverlässig vor UV-Strahlung geschützt wurde. Bakuchiol kann aufgrund einer antientzündlichen Wirkung zudem Unreinheiten reduzieren und Linien sowie Mimikfalten mildern.
Aufgrund seiner Eigenschaften gilt der Wirkstoff als eine pflanzliche und gemeinhin besser verträgliche Alternative gegenüber dem eher aggressiv wirkenden Retinol, das ebenfalls den Zellwechsel ankurbelt und damit die Haut revitalisiert. Bei einer regelmäßigen Anwendung mit Bakuchiol könnte die Haut glatter, ruhiger, definierter, ebenmäßiger und damit schlicht verjüngter wirken.




